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Was ein Monat im Süden Teneriffas wirklich kostet

Die Miete beiseite: eine ehrliche Aufstellung Posten für Posten für ein bis zwei Personen, die an der Südküste normal leben.

Veröffentlicht · 6 Min. Lesezeit

Ohne Miete sollten zwei Personen, die im Süden Teneriffas normal leben — an den meisten Abenden kochen, ein paar Mal in der Woche essen gehen, einen kleinen Mietwagen fahren — mit etwa 900 bis 1.300 Euro im Monat rechnen. Am stärksten bewegen das Auto und die Häufigkeit der Restaurantbesuche diese Zahl.

#Lebensmittel

Mercadona und HiperDino sind die beiden Supermärkte, die die meisten Ansässigen nutzen; Lidl und Alcampo gibt es in den größeren Orten. Die Preise entsprechen weitgehend denen des spanischen Festlands, importierte Waren sind etwas teurer und heimische Erzeugnisse — Bananen, Tomaten, Kartoffeln, Avocados, Fisch — merklich günstiger.

Der bessere Weg sind die wöchentlichen Bauernmärkte. Der von Arona liegt in Valle San Lorenzo und hat freitags und samstags von 08:00 bis 14:00 Uhr geöffnet, mit kostenlosen Parkplätzen. San Miguel de Abona öffnet mittwochs, samstags und sonntags; Granadilla samstags und sonntags ab 07:00 Uhr; Adeje samstags und sonntags.

#Nebenkosten

Strom ist günstig, weil nichts geheizt werden muss und die Klimaanlage zwischen Oktober und April kaum läuft. Wasser ist der Posten, der überrascht: Die Kanaren entsalzen Meerwasser, deshalb kostet der Kubikmeter mehr als auf dem Festland. Der Glasfaseranschluss ist die dritte Rechnung und meist die berechenbarste.

#Mobilität vor Ort

Ein kleiner Mietwagen zum Monatstarif ist die übliche Lösung und im Süden nahezu unverzichtbar. Den öffentlichen Verkehr betreibt TITSA, dessen Netz ab dem Busbahnhof Los Cristianos gut ist — die Schnelllinie nach Santa Cruz, häufige Busse zum Flughafen und nach Costa Adeje. Die Wohnorte am Rand sind allerdings dünn bedient. Palm-Mar hat acht Busse am Tag und nach vier Uhr nachmittags keinen mehr.

#Essen gehen

#Wofür Sie nicht mehr zahlen

Vor allem für Heizung. Und für die kleinen Ausgleichsausgaben eines nordeuropäischen Winters — die Taxis im Regen, die Tageslichtlampe, der Flug im Februar irgendwohin ins Warme. Für viele, die hier überwintern, fällt die ehrliche Rechnung näher an null aus, als es zunächst aussieht.

Ist das Leben auf Teneriffa teuer?
Weniger als in den meisten Ländern Westeuropas. Lebensmittel und Essen gehen liegen preislich weitgehend auf dem Niveau des spanischen Festlands, heimische Erzeugnisse sind günstiger, und Heizen entfällt. Wasser kostet mehr als auf dem Festland, weil die Inseln Meerwasser entsalzen.
Braucht man im Süden Teneriffas ein Auto?
In den größeren Küstenorten nicht. In Wohnorten wie Palm-Mar praktisch schon — die örtliche Buslinie fährt achtmal am Tag und endet um vier Uhr nachmittags.
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